Analyses and Modeling of Software
Mit Use Cases oder auch einfach Anwendungsfällen meint man im Softwareengeneering die von außen beobachtbaren Funktionen eines Anwendungssystems bzw. die Funktionen die dem Anwender vom System zur Verfügung gestellt werden.

Als einfaches Beispiel kann angenommen werden, dass es sich beim Anwendungssystem um ein Handy handelt.
Die Use Cases wären demnach zum Beispiel das Verschicken einer Nachricht oder das Absetzen eines Anrufs.
Solche Anwendungsfälle werden oft in einem sog. Anwendungsfalldiagramm dargestellt.
In folgendem Video werden solche Diagramme anhand von nachvollziehbaren Beispielen einfach und verständlich erklärt.
Use Cases unterliegen dabei bestimmten Vorgaben die sie als solche definieren:
- Bei jedem Use Case muss mindestens ein Anwender beteiligt sein
- Für jeden Use Case gibt es einen Auslöser
- Und jeder Use Case hat ein Ergebnis, das für den Anwender relevant iswt und von „geschäftlichen Wert“
Sie werden meist nach dem direkten Zweck, den sie erfüllen sollen benannt. Wie im obigen Bild heißt demnach der Use Case, der für die Versendung von Nachrichten zuständig ist „Nachricht versenden“.
Wie detailiert man die Anwendungsfälle bei einem System strukturiert hängt dabei von gewissen Vorlagen ab, die vorher in Abhängigkeit vom späteren Verwendungszweck unterschiedlich stark ausgearbeitet werden müssen.
Persönliche Meinung
Ich denke Use Cases sind eine gute Möglichkeit den Bogen zwischen Ingenieur und Auftraggeber zu schaffen, da es sich bei den Auftraggebern meist nicht um Programmierer handelt. So kann gewährleistet werden, dass auch diese die Arbeit der Ingenieure verstehen und selber Wünsche und Anregungen hinzufügen können.
Quellen:

Ein Kommentar zu “Use Cases #Mastery 03”